Schaulustige stören bei Löscharbeiten eines Wohnungsbrandes – 11-jähriges Mädchen erhält Platzverweis

Bei einem Wohnungsbrand in Essen wurden die Löscharbeiten so massiv gestört, dass die Polizei eingreifen musste. Leider nichts ungewöhnliches mehr, jedoch überrascht das junge Alter dann doch:

„Gestern Nachmittag (17. Juli) gegen 17 Uhr geriet eine Wohnung im ersten Obergeschoss an der Katernberger Straße in Brand. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei, sowie Löschfahrzeuge der Feuerwehr eilten zur Brandstelle. Unverzüglich begannen die ersten Löscharbeiten. Das Wohnhaus wurde evakuiert, sodass sichergestellt werden konnte, dass sich niemand mehr im Gebäude befindet.

Vor dem brennenden Gebäude hielten sich auf der Straße mehrere Personen auf, die die Lösch- und Rettungsarbeiten aufgrund ihrer Anwesenheit behinderten. Die Polizei wies die Schaulustigen an, sich sofort aus der Gefahrenzone und dem Arbeitsbereich der Feuerwehr zu begeben, um einen störungsfreien Einsatzablauf zu gewährleisten.

Während die augenscheinlich erwachsenen Personen den polizeilichen Anweisungen unverzüglich nachkamen, weigerte sich ein 11-jähriges Mädchen den Bereich zu verlassen. Ihre Reaktion auf einen weiteren dringlichen Platzverweis- sie beschimpfte die Beamten. Mit einfacher Gewalt führten die Beamten das Mädchen zu ihrem Schutz aus dem Einsatzbereich und setzten sie in ihren Streifenwagen. Erfolglos versuchte sie sich aus dem Griff des Polizisten zu lösen um zurück in den Einsatzbereich zu gelangen. Nach Beendigung des Einsatzes brachten die Polizisten die 11-Jährige nach Hause. Gegen 17 Uhr waren die Löscharbeiten beendet und die Straßensperrungen wurden wieder aufgehoben. Alle Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Die Kriminalpolizei hat die Brandermittlungen aufgenommen.“

Quelle: Polizei Essen

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