Probleme mit der Technik? Mehrere Ausfälle neuer Drehleitern

Feuerwehrtechnik muss zuverlässig sein. Doch wenn ein kurzfristiger Ausfall eines Löschfahrzeugs relativ schnell durch andere Einheiten kompensiert werden kann, sieht es bei einer Drehleiter häufig anders aus.

Gerade in ländlichen Bereichen können viele Kilometer bis zur nächsten Drehleiter zu überwinden sein. Und wenn das Fahrzeug tatsächlich als Hubrettungsfahrzeug zur Personenrettung benötigt wird, können selten mehrere Minuten überbrückt werden.

In den letzten Wochen summieren sich nun einzelne Berichte über neue Fahrzeuge, die bei Einsätzen oder Übungen ausgefallen sind oder nur im Notbetrieb noch zu bedienen waren.

Größter uns bekannter Vorfall ist im Landkreis Leipzig, in dem gleich vier Fahrzeuge technische Probleme aufweisen. Alle vier Fahrzeuge waren erst im Jahr 2018 in Dienst gestellt worden.

Die Fahrzeuge in Draschwitz, Groitzsch, Borna und Wurzen kosten jeweils rund 750.000 Euro, sorgen jedoch für Probleme. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Hard- und Software scheint eine mögliche Ursache zu sein.Es wird von streikender Software berichtet.

Gravierend war es auch in Grimma. Dort hat die Firma Rosenbauer aus Karlsruhe das neue Drehleiterfahrzeug zurückgerufen und übergangsweise durch ein Reservefahrzeug ersetzt. Problem soll dort ein neuer Drehgestelltyp aus Stahlbau sein. Laut Rosenbauer sind von diesem Fehler jedoch nur 3 von 1.000 ausgelieferten Fahrzeugen betroffen.

Quellen:
Leipziger Volkszeitung
Leipziger Volkszeitung

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