Unter jedem Helm steckt nur ein Mensch: 41 Jahre Berufsfeuerwehr

41 Jahre Berufserfahrung bei einer der größten Feuerwehren Deutschlands können viele Geschichten erzählen.
Lothar Schneid hat über seine 41 Jahre Einsatzdienst bei der Berufsfeuerwehr Köln ein Buch geschrieben.
Er verarbeitet Bilder von Einsätzen in dem Buch, die ihn noch immer im Schlaf verfolgen.
Dabei fing das Berufsleben bei der Feuerwehr eigentlich sehr geruhsam an. Angefangen hat Lothar Schneid mit 18 Jahren. Nach der sechsmonatigen Grundausbildung begann im August 1976 sein Dienst auf der Innenstadtwache in Köln. Die erste Schicht war dann direkt ein Dienst, an dem gar nichts passiert ist. „Ich war ungeduldig. Ich saß da und war vorbereitet, und keiner brauchte mich. Das war ein merkwürdiges Gefühl“, berichtet Schneid.

Doch die herausfordernden Einsätze, oft auch für die Einsatzkräfte selber belastend, lassen nicht lange auf sich warten. Bereits in der zweiten Dienstschicht wartet die Konfrontation mit dem Tod. Auch Einsätze, bei dem leider nicht allen geholfen werden kann, gehören zum Feuerwehrdienst dazu.

Lothar Schneid kann auch von Einsätzen berichtet, bei denen er selbst „einfach Glück“ gehabt hat. Gleich mehrfach gerät er in größte Gefahr. Zwei Haarrisse im Handgelenk sind die Bilanz, leicht hätte viel mehr passieren können.
Bei einem Dachstuhlbrand Anfang der 1980er-Jahre stürzt Schneid zwei Etagen in die Tiefe. Dabei verletzte er sich das Handgelenk.
Bei einer Gasexplosion wurde er durch die Druckwelle meterweit geschleudert, blieb aber glücklicherweise unverletzt.
Und auch die Verpuffung bei einem Saunabrand hätte schlimmer ausgehen können. Ein umherfliegender Stahlschrank traf ihn, er verlor das Bewusstsein. Nachdem er wieder zu sich kam sah er durch dichten Rauch das rettende Licht, die Explosion hatte ein Loch in die Wand gesprengt, der sprichwörtliche Ausweg in höchster Not.

Lothar Schneid, Jahrgang 1957, berichtet über 41 Jahre Einsatzdienst bei der Berufsfeuerwehr Köln.

Trotz der vielen Erfahrungen aus 41 Jahren Einsatzdienst ist das Buch nicht emotionslastig. Vielmehr werden die vielfältigen Eindrücke geschildert, die eine Laufbahn von der Grundausbildung bis zur Pensionierung mit sich bringt.
Dazu gehören nicht nur die fordernden Einsätze, die nicht selten auch kein gutes Ende haben. Dazu gehören auch die vermeintlich einfachen Einsätzen, die dann doch ganz anders verlaufen.

Das Buch liefert einen persönlichen und fesselnden Einblick in das Einsatzgeschehen einer großen Berufsfeuerwehr, und lässt auch die Gedankenwelt der Akteure im Einsatz erahnen.

Spannung ist garantiert – ganz ohne Heldenstory, und das nicht nur für aktive Einsatzkräfte.

Die 196 Seiten wahres Einsatzleben im Taschenbuchformat oder als E-Book sind jetzt hier erhältlich:

Buchcover: Lothar Schneid

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