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Feuerwehrfrau stirbt nach Zusammenbruch bei Einsatz

Feuerwehrfrau stirbt nach Zusammenbruch bei Einsatz

Bereits am Dienstag, den 07.05.2019, kam es in den Nachmittagsstunden in Brohl-Lützing (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) zu einem Verkehrsunfall auf der B9. Dabei kollidierte ein 21-jähriger Fahrer eines Transporters mit einem Baustellen-Lkw.

Infolge des Unfalls wurde die Feuerwehr Brohl alarmiert.

Vor Ort wurden aufgrund der tödlichen Verletzungen des Unfallsfahrers Reanimationsmaßnahmen durchgeführt. Dabei erlitt eine 52-jährige Feuerwehrfrau wahrscheinlich einen Herzinfarkt. Infolge dessen stürzte sie und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. In der Nacht zum 09.05.2019 verstarb die Kameradin an den Folgen einer Hirnblutung.

Die Feuerwehr Brohl veröffentliche einen Nachruf:

„Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Brohl trauern um Elke Keldenich, die am 8. Mai an den Folgen eines Zusammenbruchs während eines Einsatzes am Vortag plötzlich und völlig unerwartet verstorben ist. Mit Elke Keldenich verlieren wir nicht nur unsere Bambini-Betreuerin, sondern auch eine gute Seele, die im Kreise der Kameraden stets mit helfender Hand unterstützte.

Die ausgebildete Erzieherin war seit fünf Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr Brohl sowie im Kreisfeuerwehrverband als Bambini-Betreuerin tätig. Mit viel Liebe und Kreativität begeisterte sie Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren spielerisch für die Arbeit der Feuerwehr. 
Ihr großer Verdienst war die Gründung der Bamini-Feuerwehr Brohl im Jahr 2015 als kreisweit erste Nachwuchsgruppe ihrer Art – ohne Elkes Einsatz wäre das undenkbar gewesen.

Darüber hinaus leistete sie mit ihrem Engagement als „Helfer vor Ort“ in Notfällen fachgerechte Erste Hilfe. Mit menschlicher Verbundenheit wuchs sie dabei über ihre Grenzen hinaus und war vielen Mitbürgern in schweren Stunden eine einfühlsame Stütze.

Wir werden Elke Keldenich als eine sehr positive, engagierte und liebenswürdige Person in Erinnerung behalten.“

Wir lieben Feuerwehr ist in Gedanken bei den Angehörigen und Feuerwehrkameradinnen und -kameraden.

Quelle: Blick aktuell