Nach der Brand-Tragödie: Escape-Rooms werden untersucht

Nach der Brand-Tragödie in einem Escape-Room im Norden Polens, bei dem fünf Mädchen ums Leben kamen, läuft nun die Ursachenforschung.

Laut Bericht der Tagesschau erhebt der polnische Feuerwehrchef Leszek Suski schwere Vorwürfe gegen den Betreiber der Anlage. So sei das Fehlen von Fluchtwegen der entscheidende Grund für den Tod der Mädchen.

Das Feuer war vermutlich in einem Nebenraum ausgebrochen. Vermutlich ist ein Defekt an einer mit Gasflaschen betriebenen Heizung der Auslöser gewesen. Eine offizielle Bestätigung dazu steht jedoch noch aus. Todesursächlich sind offenbar Rauchvergiftungen. Neben den fehlenden Fluchtmöglichkeiten wurden weitere gravierende Brandschutzmängel gefunden. So hätten sich Heizgeräte neben brennbaren Materialien befunden; Kerzen wären auch im Raum gewesen.

Die gesamte Installation, auch der Aufbauten und der Elektroverteilung, hätte einen provisorischen Eindruck gemacht. So scheint dieser Escape-Room, ebenso wie viele weitere im Land, eher temporär eingerichtet worden zu sein.

Das ist jetzt das wesentliche Problem für eine zeitnahe Überprüfung aller Anlagen in Polen. Seit Sonntag morgen sollen alle Escape-Rooms von der Feuerwehr inspiziert werden. Jedoch müssen diese dafür überhaupt bekannt sein.

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