Mehrere Verletzte bei schweren Unfällen mit Einsatzfahrzeugen

In den vergangenen Tagen kam es zu gleich mehreren Verkehrsunfällen mit Einsatzfahrzeugen. Dabei wurden insgesamt 8 Menschen, teilweise lebensgefährlich, verletzt.

Feuerwehrfahrzeug auf Anfahrt zum Brandeinsatz umgekippt

Am Sonntagmittag stürzte ein Feuerwehrfahrzeug auf der Anfahrt zu einem Großbrand auf die Seite. Zwei Feuerwehrleute wurden dabei leicht verletzt. Sie konnten das umgestürzte Fahrzeug eigenständig verlassen.

Das Fahrzeug war auf dem Weg zu einem Feuer auf einem Schrottplatz in Duvendiek (Gemeine Niepars, Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern). Dort waren rund 500 Fahrzeuge in Brand geraten.

Quelle: Ostsee-Zeitung

Rettungswagen prallt gegen Baum

Auf der L 234, zwischen dem Bahlburger Kreuz und Garstedt hat sich heute Nachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 14:10 Uhr ist ein Fahrzeug der Rettungsdienstgesellschaft des Landkreises Harburg von der Fahrbahn abgekommen und seitlich gegen einen Baum geprallt. Der Rettungswagen war im Rahmen eines Krankentransports unterwegs. Eine 87-jährige Frau sollte damit nach einer Untersuchung wieder zurück an ihren Wohnort gebracht werden.

Etwa 200 Meter hinter dem Bahlburger Kreuz (Fahrtrichtung Garstedt) kam das Fahrzeug ausgangs einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Kastenaufbau prallte seitlich gegen einen Straßenbaum. In der Folge rissen das Dach und die Heckpartie des Aufbaus ab und schleuderten nach links in ein angrenzendes Feld. Der Rettungswagen kippte auf die Fahrerseite und blieb auf der Fahrbahn liegen.

Ersthelfer lösten die Frau von der Transportliege, an der sie immer noch festgeschnallt war. Die 87-Jährige sowie der 43-jährige Rettungsdienstmitarbeiter, der sich zum Unfallzeitpunkt bei ihr befand, erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Der 37-jährige Fahrer des Rettungswagens wurde schwer verletzt. Die Feuerwehr musste das Dach der Fahrerkabine abtrennen, um an den Fahrer heranzukommen und den aus dem Fahrzeug zu bringen.

Mehrere Rettungswagen, Notärzte und zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und anschließend in umliegende Krankenhäuser zu transportieren. Parallel dazu wurden auch Kriseninterventionskräfte in den Einsatz gebracht. Sie kümmerten sich anschließend um die sichtlich betroffenen Rettungskräfte, die zunächst ihre eigenen Kollegen versorgen mussten.

Die L 234 war bis in die späten Nachmittagsstunden voll gesperrt. Die Polizei sicherte vor Ort Spuren. Eine Drohne wurde eingesetzt, um die langgezogene Unfallstelle möglichst detailgetreu zu dokumentieren. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Fahrzeug für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Warum der Rettungswagen, der ohne Sonderrechte unterwegs war, von der Fahrbahn abkam, ist noch unklar. Hinweise auf die Beteiligung eines zweiten Fahrzeugs gibt es bislang nicht.

Quelle: Polizeiinspektion Harburg

Der Rettungswagen wurde völlig zerstört, Quelle: Bild

Drei Verletzte bei Unfall mit Feuerwehrfahrzeug in Meppen

Am Donnerstagnachmittag ist es auf der B402 in Meppen (Landkreis Emsland, Niedersachsen) zu einem Verkehrsunfall mit einem Beteiligten Feuerwehrfahrzeug gekommen.

Drei Beteiligte wurden dabei verletzt, einer davon schwer. Ein 57-jähriger Mann wollte gegen 16.30 Uhr mit seinem Feuerwehr-Lkw von der B402 nach links in die Auffahrt Versen abbiegen. Dabei übersah er den in Richtung Meppen fahrenden Fiat eines 76-jährigen Niederländers. Es kam zum Zusammenstoß.

Der Verursacher sowie der Fahrer des Fiat wurden leicht verletzt. Die 80-jährige Mitfahrerin des 76-Jährigen musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Quelle: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

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